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Geschichte

Geschichte am Nürburgring

Die Geschichte am Nürburgring ist so vielfältig wie die Autorennen auf der legendären Rennstrecke selbst. Der Nürburgring wurde nach der ortsnahen Nürburg benannt. Sie liegt in der Verbandsgemeinde Adenau im Landkreis Ahrweiler, Rheinland-Pfalz. Die Nordschleife am Nürburgring wurde am 18 Juni 1927 eröffnet. Der Baubeginn startete am 1 Juli 1925 und kostete rund 8,1 Millionen Reichsmark. Der Architekt Gustav Eichler verewigte sich mit der Nordschleife in die Geschichtsbücher. Die Nordschleife war in ihrer Urform bis 1982 als Gebirgs-, Renn-, und Prüfsstrecke in Betrieb. Ab 1951 bis 1976 war die Nordschleife am Nürburgring Austragungsort der weltberühmten Formel 1 Rennen. Sie gilt als längste und anspruchsvollste Rennstrecke der Welt. So anspruchsvoll, dass der legendäre Rennpilot Jackie Stewart sie „Grüne Hölle“ nannte.

Zwischen 1982 und 1984 befand sich der Nürburgring mit seiner Nordschleife in der Selbstfindungsphase. 1984 wurde anschließend mit der Grand Prix Strecke, mit einer Länge von 5,148 Kilometern und 16 Kurven, die sicherste Grand Prix Strecke der Welt eröffnet. Die Nürburgring Grand Prix Strecke wurde an die Nordschleife angebunden. Zusammengenommen besitzen beide Rennstrecken einen Gesamtkurs von etwa 26 Kilometern. So werden beide Streckenabschnitte bei Nürburgring Events wie etwa das VLN und das 24 Stunden Nürburgring Rennen benutzt. Der Nürburgring Grand Prix kann weiterhin als Sprint-Circuit unterteil werden. So finden eine Vielzahl an Motorsportklassen am Nürburgring ihren Platz.

2007 wurde im Zuge eines Projekts, das zusammen mit der Landesregierung Rheinland-Pfalz angenommen wurde, ein großes Freizeitzentrum erbaut. Das Freizeitzentrum Nürburgring beinhaltet eine Achterbahn, ein Kneipenviertel, das Einkaufzentrum und Hotels, sowie ein Feriendorf.

Geschichte am Nürburgring – Beginn einer Ära

Den Beginn einer Ära, wie dem Nürburgring und seiner Nordschleife, leitete Kaiser Wilhelm II ein. Aufgrund immer größerer Beliebtheit von Rundstreckenrennen in Deutschland und der wachsenden Automobilbranche ließ der Kaiser daraufhin Pläne für eine Rennstrecke ausarbeiten. Die Eifel eignete sich als bestgelegenster Ort. Die niedrige Besiedlung, die Neigungen und Steigungen und der großflächige Freiraum eigneten sich optimal für den Bau einer Renn-, Prüf-, und Teststrecke. Als der 1. Weltkrieg begann, wurden alle Pläne, die nicht kriegsentscheidend waren, verworfen.

Nach dem 1. Weltkrieg wurden 1907 die Pläne für eine Rennstrecke in der Eifel wieder aufgegriffen. Allerdings unter Kritik. So scheiterte 1923 die Finanzierung der Rennstrecke durch nicht bewilligte Kredite. Beim 2. Eifelrennen, das in der Zeit vom 17 bis 19 Juli 1924 stattfand, trafen entscheidende Akteure aufeinander. Hans Weidenbrück (Pächter der Nürburger Gemeindejagd), Hans Pauly (Gemeindevorsteher von Nürburg) und Xaver Weber (Kreistagsmitglied Adenau) diskutierten über die Sicherheit der dort fahrenden Rennpiloten. Weidenbrück erinnerte daraufhin auf die Baupläne einer Rennstrecke, die im Jahr 1907 begonnen aber nicht abgeschlossen wurden. Nach einer fragwürdigen Besprechung, zwischen dem ADAC und Weidenbrück, gründete Weidenbrück einen eigenen Automobilclub. Der einzige Zweck des Automobilclubs bestand darin, den Bau der Rennstrecke in die Tat umzusetzen. Vorsitzender des Automobilclubs und somit Beauftragter für den Bau einer Rennstrecke im Westen Deutschlands war Dr. Otto Creutz.

Geschichte am Nürburgring – Die Bauphase

Nach einer sehr kurzen Zeit dachte der ADAC intensiv über die Baupläne einer Rennstrecke im Westen Deutschlands nach. Dr. Otto Creutz traf sich mit dem ADAC und entwarf nach dem Treffen sein Konzept der Rennstrecke. Schnell war für ihn klar, dass die Rennstrecke um die Nürburg führen sollte. Der ADAC berücksichtigte, dass die Rennstrecke keine Straßenanbindung haben soll. Dennoch wurde der Wunsch von Dr. Otto Creutz, die Rennstrecke mit Landstraßencharakter zu bauen, berücksichtigt.

Im Jahr 1925 traf sich Otto Creutz mit Vertretern des Preußischen Wohlfahrtsministerium und des Reichsverkehrsministerium in Berlin. Er argumentierte mit der Tatsache, dass die Eifel zu einem der ärmsten Kreise im Lande Preußen gehörte und die Erbauung einer solcher Trasse zur Notstandsmaßnahme im Rahmen der produktiven Erwerbslosenfürsorge beitragen würde. Nach diesem erfolgreichen Gespräch wurde der Bau der Rennstrecke um die Nürburg beschlossen. Für den Bau wurden 2,5 Millionen Reichsmark einkalkuliert. Anfang 1925 begannen die Vermessungsarbeiten und das Baugelände wurde bestätigt und festgehalten. Im selben Jahr wurde das Ingenieurbüro Gustav Eichler Ravensburg beauftragt, die Bauleitung zu übernehmen.

Zu Beginn der Bauphase wurden 2100 Bauarbeiter beschäftigt. Zu Hochzeiten sogar bis zu 2500, die zusammengenommen 784 500 Tagewerke für den Bau benötigten. Im April 1926 erschien die erste Ausgabe der Zeitschrift Nürburgring. Der Name einer Ära wurde geboren.

Geschichte am Nürburgring – Die ersten Fußstapfen

Die ersten Fußstapfen in der Geschichte am Nürburgring gelang dem talentierten Rennpiloten Rudolf Caracciola. Rudolf Caracciola gewann das Eröffnungsrennen am Nürburgring, das am 18 Juni 1927 stattfand. Geschäftsführer am Nürburgring war zu dieser Zeit Alex Döhmer. Das Eifelrennen wurde für Motorräder und das bereits genannte Automobil-Rennen beworben. Schon von Anfang an konnte die Nordschleife von jedem mit eigenem Straßenfahrzeug befahren werden. Diese Tradition gilt bis heute.

Bereits zu diesem Zeitpunkt galt der Nürburgring als anspruchsvollste Rennstrecke unter den Rennpiloten. Die Nordschleife war gefürchtet. Bereits 1928 kam der berühmte Rennfahrer und Bankier Cenek Junek, nach einem Unfall in der „Ex-Mühle“ beim großen Preis von Deutschland, ums Leben. Jahre später folgten weitere Todesfälle am Nürburgring.  1958 verunglückte der Formel 1 Pilot Onofre Marimon an der Ausfahrt Wehrseifen. Nach diesen und noch weiteren Ereignissen erwirkten die Formel 1 Piloten 1970 einen Boykott. Daraufhin wurde der Große Preis von Deutschland auf dem Hockenheimring ausgeführt.

Geschichte am Nürburgring – Schwierige Zeiten

Von 1970 bis 1983 erfuhr der Nürburgring schwierige Zeiten und beschäftige sich intensiv mit Umbauten und diversen Sicherheitsmaßnahmen für Zuschauer und Fahrer. Nach Umbauarbeiten in den Jahren 1970/1971 kehrte die Formel 1 zweimal in 6 Jahren zurück. Doch die Umbaumaßnahmen erwiesen sich als nicht ausreichend, sodass ab 1977 die Formel 1 nur noch am Hockenheimring befahren wurde. Am 1 August 1976 fand das letzte Formel 1 Rennen auf der legendären Nordschleife statt. Zum Schreck kollidierte an diesem Tag der renommierte Rennfahrer Nikki Lauda, wobei er schwerste Verbrennungen erlitt. Diese aber überwunden und überlebt hatte. Obwohl das Aus für die Formel 1 auf der Nordschleife bereits vor dem Start besiegelt worden war, rangen sich Mythen, dass Nikki Lauda in irgendeiner Weise für das Aus verantwortlich war. Ursache für die Verlegung der Formel 1 war nicht der Feuerunfall von Nikki Lauda, sondern moderne Technik und höhere Geschwindigkeiten, wobei die Nordschleife den Sicherheitsanforderungen für moderne Rennboliden nicht mehr gerecht wurde.

Geschichte am Nürburgring – Neu Anfang

1984 wurde mit dem Bau der Nürburgring Grand Prix Strecke ein neues Kapitel beschlossen. Die Grand Prix Strecke galt bei der Eröffnung als sicherste Grand Prix Strecke der Welt. Sie besitzt breite Auslaufzonen, was der Nordschleife deutlich fehlte. Im selben Jahr kehrte die Formel 1 zum Nürburgring zurück. Bis heute finden auf der Nürburgring Grand Prix Strecke packende Rennen statt.

Geschichte am Nürburgring – Projekt 2009

Mit dem Projekt 2009 wurde der Nürburgring zum Freizeitpark und als Erlebniswelt  unter der Leitung von Kurt Beck (ehemaliger Landesminister Rheinland-Pfalz, SPD) etabliert. Neben den spannenden Automobilrennen, werden auch andere Nürburgring Events, wie Konzerte und Adventure & Action Abenteuer, für Klein und Groß angeboten.

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